Heute möchte ich mit dir über Selbstsabotage reden, denn sie ist der Hauptgrund, warum viele Menschen und vielleicht auch du, nicht die Ergebnisse erreichen, die sie mit ihrem bewussten Geschäft erreichen wollen und könnten.

Ich zeige dir, welches 3 typische toxische Verhaltensmuster von bewussten Unternehmerinnen sind und natürlich auch, was du selbst tun kannst, wenn du davon betroffen bist.

Denn: wir alle betreiben mehr oder weniger Selbstsabotage und sind uns dessen nur oft nicht bewusst. In meinem neuesten Video zeige ich dir, was du nun tun kannst um diese toxische Verhaltensmuster ein für alle mal zu beseitigen und den Weg frei, für mehr Erfolg in deinem bewussten Business, zu räumen.

Schaue dir hier das Video an (klicke auf das Bild), oder lese unten einfach weiter:

Was ist Selbstsabotage?

Ich habe in den letzten 7 Jahren, seit ich nicht mehr Angestellte bin sehr viele Schwierigkeiten erlebt, viele Fehler gemacht und sehr viel unterschiedliches versucht. Und: ich habe selbst viel Selbstsabotage mit mir betrieben. Ich habe einige toxische Verhaltensmuster an mir erkannt und bearbeitet.

Selbst wenn die Dinge gut laufen, ertappte ich mir dabei, dass ich dachte, das ist sicher nicht dauerhaft oder eigentlich ist das gar nicht gut genug und ich muss noch viel mehr machen, damit die Menschen auch wirklich überzeugt sind, dass meine Arbeit gut ist. Wie soll ich denn wachsen, ich glaube es wird mir jetzt schon zu viel etc.

Ich habe gedacht, wenn ich klein und erfolglos bleibe, dann bin ich sicher, da ich ja dann auch nicht scheitern kann. Und ich hatte auch immer irgendwie das Gefühl, dass ich Erfolg nicht wirklich verdient habe und wenn, dann bitte in den hintersten Reihen.

Irgendwann hat es mir gereicht, nicht wirklich voran zu kommen und dann habe ich bemerkt, dass ich ein Mindset Problem habe und Selbstsabotage betreibe.

Ich habe begonnen, meine innere Haltung zu reflektieren und habe mich neu ausgerichtet. Welche nun diese 3 typischen toxische Verhaltensmuster sind und was du tun kannst, das möchte ich dir heute zeigen.

Typischerweise betreiben Menschen Selbstsabotage auf zwei Weisen: einmal wenn die Dinge zu gut laufen und wenn sie schlecht laufen.

Du beginnst etwas mit viel Elan, wie ein neue Selbstständigkeit oder möchtest ein neues Programm auf den Markt bringen und dann taucht ein Problem auf. Es läuft nicht so, es gibt Probleme mit der Familie oder du wirst krank oder du fühlst dich einfach unbehaglich.

Und dann beginnt das innere Selbstsabotagen Rad zu laufen: „vielleicht kann ich es nicht“, „ich bin nicht ausdauernd genug“, “ es ist doch zu viel“, „ich bin noch nicht soweit“, „meine Familie und Freunde kommen vielleicht zu kurz“ und du beginnst stecken zu bleiben in deinen Gedanken.

Als ich begann mein ortsunabhängiges Unternehmen aufzubauen, hatte ich nicht von überall aus Zuspruch. Wie willst du das machen? Kannst du online überhaupt Geld verdienen? Du bist ja immer zu Hause, arbeitest du denn überhaupt?

Du bist oder wirst anders als Viele in deinem Umfeld und das wird oft kritisch betrachtet. Menschen, die kein Business haben, sind oft verunsichert und denken es ist gefährlich sich selbstständig zu machen, weil du ja keine Sicherheit mehr hast oder denken es ist nicht möglich mit dem was man liebt, Geld zu verdienen.

Du hast also die Wahl, bleibst du gleich und behältst vielleicht liebgewordene Gewohnheiten und Freundschaften oder erträgst den Schmerz nicht von Jedem gemocht und akzeptiert zu werden und Weggefährten zu verlieren und dafür Neue zu gewinnen.

Wie kannst du als erstes dein Mindset verändern?

Indem du deine Perspektive veränderst, denn alles auf dieser Erde geschieht aus einem bestimmten Grund.

Frage dich: was kann ich aus meiner jetzigen Situation lernen? Wozu dient sie mir?

Beginne Herausforderungen als eine Lektion zu betrachten, die dir dienen, um dich etwas zu lehren. Schwierigkeiten sind da, weil du etwas bestimmtes in deinem Leben lernen sollst. Wenn du beginnst zu verstehen, dass Schwierigkeiten Freunde für dich sind, dann kannst du beginnen sie zu umarmen und anzunehmen was dir gerade passiert. Dies ist der erste wichtige Schritt um dann in Aktion zu kommen.

Das Ergebnis wird dein gestärktes wahres Selbst sein und du wirst immer mehr zu dem Menschen, der du bestimmt bist, zu sein.

Selbst wenn du erfolgreich bist und Angst bekommst, dass du es nicht halten kannst oder alles zusammenbrechen wird, kannst du dich fragen: “ was kann ich daraus lernen?“ Wofür dienen mir diese Gedanken und Gefühle?“

Ziehe dich nicht zurück und überlasse dich der Angst, sondern beginne alle deine Ängste und Gedanken zu umarmen und zu akzeptieren.

Was hilft dir dabei? Erdung und Atem.

Wenn du beginnst dies zu tun, kannst du tatsächlich aus deinen Gedanken heraustreten und sie auch neutraler und objektiver betrachten. Dadurch wird es dir auch gelingen in Bewegung zu kommen und Entscheidungen zu treffen.

Welches sind nun 3 typische toxische Glaubensmuster, die ich von mir oder von meinen Interessentinnen und Kundinnen kenne. Sehe und lerne auch, was du tun kannst um sie zu stoppen.

1. Perfektionismus und Paralyse durch Analyse

Vielleicht kennst du das auch. Du hast etwas entworfen. Ein Programm, ein Leadmagnet, eine neue Webseite und du bist wochenlang damit beschäftigt. Du versuchst es perfekt zu machen und testest alles tausendmal. Oder du beginnst es nie richtig und launchst dein Programm, das du mühevoll erstellt hast, nie. Oder deine Webseite kann nicht online gehen, weil immer ein kleines Detail fehlt.

Das kommt, weil du Angst hast zu Scheitern. Du fragst dich: „was wenn niemand mag, was ich anbiete? Niemand mein Webinar besucht? Niemand mein Programm bucht?…“.

Anstatt, dass du es versuchst, sabotierst du dich selbst unbewusst so, dass du es nie wirklich umsetzt. Ich selbst habe über ein Jahr gebraucht, bis ich das erste Webinar gehalten habe, da ich so grosse Angst vor Ablehnung hatte und unsicher war.

Die Lösung für diese Selbstsabotage ist dich zu fragen: „Was kann ich daraus lernen und wofür dient mir das?“

Denn eigentlich weisst du, es nicht möglich und auch sinnvoll alles perfekt zu machen. Jeder weiss, dass es irgendwann genug ist. Genug daran gearbeitet, du hast dein Bestes gegeben und jetzt muss dir der Markt sagen, ob es wirklich interessant ist und funktioniert.

Es ist in Ordnung etwas von dir zu zeigen, auch wenn es nicht perfekt ist. Erlaube dir einfach mit deinen Gaben so wie sie sind hinaus in die Welt zu gehen und beim TUN weiter zu lernen und zu verbessern.

Es ist wichtiger, dass diese Arbeit aus dir selbst heraus entsteht und echt ist.

Denn DU bist so wie du bist, GUT GENUG!

 

2. (Technik) Opfer spielen

Wann spielst du Opfer? Wenn du denkst: „Niemand unterstützt mich“, „alles muss ich allein machen“.

Und das liebste Opfer Spiel (meist von Frauen) ist: „ich kann halt nicht mit Technik umgehen“. Oft wird mir ewig lang und breit erzählt, dass frau ja das nicht kann und nicht mit Technik umgehen kann. In der Zeit, hätten sie jedoch bereits jemanden fragen können, oder im Internet eine Lösung gefunden.

Ich bin selbst auch bei den Opfern (gewesen), als ich dachte: „Mein Mann unterstützt mich nicht, niemand hilft mir und meine Tochter mag mich nicht mehr.“ Zu denken, dass dir niemand helfen will, stimmt einfach nicht. Du bekommst immer Unterstützung, nur vielleicht nicht von den Menschen, von denen du es gerne hättest.

Und: es ist DEIN GESCHÄFT und somit deine VERANTWORTUNG dir Unterstützung zu holen, wenn du dich nicht mit Technik auskennst, oder nicht weisst, wie ein Programm online gelauncht wird.

Dein Geschäft können und sollen andere nicht für dich aufbauen. Du bist die Eigentümerin und deswegen musst du die Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg übernehmen. Wenn du das so siehst, dann bist du zur Unternehmerin geworden.

Deswegen sage: „JA!“ – Ja, es zu tun. Ja, Massnahmen zu ergreifen. Ja, dich zu verpflichten. Ja, Verantwortung für deinen Erfolg zu übernehmen. Ja, dran zu bleiben bis zum Schluss.

Anstatt auf andere zu schauen und mit dem Finger auf sie zu zeigen, zeige auf dich selbst und frage dich, was du aus dieser Situation lernen kannst.

Was kannst du sein und tun, damit du jetzt dir selbst helfen kannst um deine erhofften

und gewünschten Erfolge zu erzielen?

3. Dir selbst nicht die Erlaubnis geben

Wenn du dir nicht selbst die Erlaubnis für deinen Erfolg und Leben gibst, dann beraubst du dich selbst einer grossen Möglichkeit – wenn überhaupt der Grössten in deinem Leben. Und das ist pure Selbstsabotage.

Ich liebe dieses Konzept aus der Transaktionsanalyse und sich selbst bedingungslos Erlaubnis zu geben, ist eines der kraftvollsten Dinge, die du dir selbst in deinem Leben geben kannst.

Oft ist es aber so: „Ich kann nicht gut reden“. „Ich bin halt schüchtern“ „Ich kann nicht gut mit Technik umgehen“. „Ich leide schon seit Jahren“…

Was auch immer es ist, wo du denkst, dass du nicht gut genug, nicht schön genug oder nicht glücklich genug bist, beraubst du dich selbst, deine bester Version von dir selbst, sein zu können. Du entfaltest nicht dein ganzes Potential. Denn glauben etwas nicht zu sein, ist Selbstsabotage und ein toxisches Verhaltensmuster, das du anderen abgekauft hast.

Ich war schüchtern und konnte keine Webinare halten. Heute rund 300 Videos später, kann ich es. Ich habe mir selbst die Erlaubnis gegeben zu lernen und es richtig gut zu können. Heute spreche ich die meisten Videos frei und ohne Skript.

Wenn etwas nicht klappt, frage dich wofür dir dies dient und was du daraus lernen kannst. Und dann gebe dir selbst die bedingungslose Erlaubnis es ab sofort zu lernen und zu beherrschen.

Was wäre, wenn du statt dessen sagst: „Ich kann Technik lernen und sie sogar lieben lernen.“ „Ich lerne es eine gute Rednerin zu werden.“ Ich lerne es positiv zu denken und zu fühlen.“ „Ich lerne es und erlaube mir erfolgreich zu sein“.

Was wäre für dein Leben, dein Geschäft, deine Beziehungen und deine Gesundheit jetzt möglich, wenn du anfingest zu sagen: „Alles passiert aus einem bestimmten Grund mit mir, und was kann ich daraus lernen?“

Es ist mir ein grosses Anliegen, dass du etwas für dich mitnimmst, denn ich glaube, dass du deine innerste Essenz in die Welt bringen sollst. Ich glaube, dass du dieses gerade liest, weil dies eine Botschaft enthält, die du hören sollst. Und es Zeit ist, sich von der Selbstsabotage zu befreien, damit dein Geschäft (noch mehr) zum blühen kommt und du deine große Mission erfüllen kannst.

Ich hoffe, dass du dich nun inspiriert fühlst, einige dieser toxischen Verhaltensmuster loszulassen, die dich möglicherweise zurückgehalten haben. Ich hoffe, du kannst diese Anstösse für dich nutzen und einiges davon umsetzen und Selbstsabotage „adieu“ sagen.

Schreibe mir in den Kommentaren, was du gelernt hast für dich und was du nun verändern wirst für dein leuchtendes Leben und Geschäft.